Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Diese alte Volksweisheit könnte dieser Tage eine Renaissance erleben. Leben wir doch in einer Zeit, in der alles kommentiert, debattiert und zerredet wird.
Schweigen und Stille sind zurzeit Worte, die im Sprachgebrauch irgendwo versickert sind. Aber nicht die Entwicklung der Sprache ist das Problem, sondern der Mensch, der Stille und Schweigen nicht mehr erleben kann. Ja, Stille muss man erleben, erfühlen, nur dann kann die Seele davon profitieren.
„IN UNS IST DIE SEELE DES GANZEN, WEISE STILLE,
UNIVERSELLE SCHÖNHEIT, DAS EWIGE.“
Ralph Waldo Emerson
In der Stille lernt man sich zurückzuziehen, weg von der Schnelllebigkeit und Vergänglichkeit. Der Lärm der Welt, die vielen täglichen Eindrücke, die es für Verstand und Seele zu verarbeiten gilt, lassen keinen Raum mehr für die Stille. Man hetzt weiter im Leben mit der Vorstellung, dass möglichst nichts verpasst werden darf: „Immer mehr, immer weiter“ lautet die Devise, alles von einer tiefen inneren Rastlosigkeit getrieben.
Stille dagegen spürt man mit dem Herzen. Diese Form der Stille zu hören, verbindet meine Seele mit dem göttlichen Bewusstsein in mir. Und das macht Stille so unendlich wertvoll. Innere Stille, das ist Lauschen auf das Zwiegespräch zwischen meiner Seele und Gott.
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Visionäre





