Magazin Visionen - Einfach. Besser. Leben.

Das Alleinsein hat zwei Gesichter, ein trauriges und ein glückliches. Sich allein zu fühlen, von allen vergessen und verlassen, ist schmerzhaft.

Denn der Mensch ist bekanntlich ein soziales Wesen, wir sind auf gemeinschaftliches Sein und Handeln angelegt. Auf Miteinander und Füreinander. Auf Verbundenheit und Austausch. In Beziehung zu anderen zu sein, ist in unserer Gehirnstruktur und sogar in unserer DNA vorgesehen.

Fehlen zwischenmenschliche Beziehungen, wird es kalt und leer um die Seele. Wir brauchen und suchen deshalb die Nähe und den lebendigen Austausch mit freundlichen Menschen. Virtuelle Beziehungen, wie sie durch Social Media und KI angeboten werden, sind da nur ein Surrogat, ein zugegeben faszinierender Ersatz, der die Seele aber nicht wirklich nährt.

„NIEMAND IST EINE INSEL, IN SICH VOLLSTÄNDIG;
JEDER IST EIN STÜCK DES KONTINENTS,
EIN TEIL DES GANZEN.“
John Donne (1624)

Allein zu sein ist andererseits eine Chance für die Seele, entspannt aufzuatmen und zu sich zu kommen. Die komplizierte Welt eine Zeitlang da draußen stehen zu lassen und still zu werden. Nach innen zu horchen und Antworten aus der Tiefe der Seele zu empfangen. Zu erkennen, dass ich im Grunde meiner Seele immer und unauflöslich mit der Göttlichen Quelle allen Lebens verbunden bin. Dass ich also im Grunde nie wirklich allein bin. Und dass ich spirituell immer mit allen anderen Lebewesen verbunden bin. Deshalb haben Mystiker schon immer den regelmäßigen Rückzug aus dem hektischen Weltgetriebe empfohlen, damit wir meditativ unsere All-Verbundenheit – unser All-eins-Sein – erkennen und vertiefen können.

Mit herzlichen Grüßen

 Ihre Visionäre

Foto(s): getty images

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