Magazin Visionen - Einfach. Besser. Leben.

Jacqueline Le Saunier
Jacqueline Le Saunier

Jacqueline Le Saunier, 42 Jahre alt, Frequency Mentorin und Intuitions-Coach, ist international tätig als Speakerin und Schauspielerin. Zudem ist sie Mutter von drei Töchtern.

Welchen Beruf haben Sie ursprünglich gelernt?
Ich habe Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin studiert.

In welchem Aufgabenbereich sind Sie derzeit tätig?
Als Frequency Mentorin begleite ich Menschen dabei, ihre Intuition, ihre göttliche Anbindung und ihren Seelenauftrag zurückzuerobern – für ein reiches, freies und wahrhaftiges Leben. Daneben bin ich als Autorin und Schauspielerin tätig.

Wer oder was möchten Sie sein?
Eine Frau, die kompromisslos ihrem Herzen folgt und sich nicht mehr selbst verleugnet – und andere allein durch ihre Präsenz daran erinnert, dass sie es auch dürfen.

Sind Sie Vegetarier? Flexi - tarier? Veganer?
Ich bin durch viele Phasen gegangen – Vegetarierin, Veganerin, RohkostVeganerin. Heute bin ich Vegetarierin und esse ab und zu frischen Fisch oder ein Bio-Steak, wenn mein Körper danach fragt.

Welche drei menschlichen bzw. spirituellen Werte sind Ihnen wichtig?
Ehrlichkeit, eine lebensbejahende Haltung statt ständigem Nörgeln und „Geht nicht”-Mentalität, und echter Respekt – den Wert des anderen wirklich zu sehen.

Was ist für Sie Glück?
Morgens mit meinem grünen Tee auf der Terrasse zu sitzen, aufs Meer zu blicken und im Hintergrund meine Töchter lachen zu hören.

Was wäre für Sie das größte Unglück?
Wenn geliebte Menschen gehen, bevor ich ihnen alles gesagt habe – oder wenn ich selbst von dieser Erde gehe und mich in wesentlichen Bereichen meines Lebens verleugnet hätte.

Was bereitet Ihnen ggfs. Sorgen in Bezug auf die Erde oder die Menschheit?
Drei Dinge bewegen mich tief. Erstens: Dass Menschen den Täter und den Schuldigen immer im Außen suchen, statt in radikale Selbstverantwortung für die Erschaffung ihrer eigenen Realität zu gehen. – Zweitens: Die fehlende Achtung gegenüber dem Wesen Erde, mit dem wir in absoluter Synchronizität leben und das wir wie eine Ressource behandeln, statt wie ein lebendiges Gegenüber. – Und drittens: Die kaum noch vorhandene Lebensfreude aus dem Leben selbst heraus. Die meisten Menschen erleben Freude nur noch durch äußere Kicks und Reize – dabei ist das Leben an sich schon das größte Geschenk. Ich liebe es zu leben.

Sind Sie karitativ, ehrenamtlich oder selbstlos engagiert? Wenn ja, wie, wo?
Ja – auf eine Weise, die selten als solche anerkannt wird: Ich bin dreifache Mutter und ziehe meine Kinder derzeit ohne finanzielle Unterstützung der Väter und ohne staatliche Hilfe groß. Mütter sind die unsichtbaren Säulen unserer Gesellschaft – jeden Tag, ohne Lohn, ohne Applaus. Das ist für mich die ehrlichste Form von Hingabe.

Wann haben Sie angefangen, sich für Spiritualität zu interessieren?
Mit etwa 14 Jahren begann ich eine Heiler-Ausbildung – und meine Wahrnehmung öffnete sich rasant. Ich konnte Geistwesen sehen. Durch meine Mutter war ich schon als Kind mit spirituellen Büchern in Berührung gekommen – damals über Geheimgesellschaften, Außerirdische und Engel. Spiritualität war nie ein Thema, das ich erst entdecken musste, sie war von Anfang an da.

Meditieren Sie? Wie? Seit wann?
Ja – aber wahrscheinlich nicht so, wie man es sich klassisch vorstellt. Manchmal sind es nur zwei Minuten, in denen ich mich aus der Matrix beame: einen Schritt aus der Situation heraustreten und von außen draufschauen. Auch beim Stillen meiner zweijährigen Tochter geschieht das ganz von selbst. Meditation ist für mich kein festes Ritual, sondern ein Bewusstseinszustand, in den ich immer wieder eintauche.

Was bedeutet „Gott“ für Sie?
Gott sind wir alle. Ich erlebe mich in tiefer Verbundenheit mit dieser Lebens-Energie, die alles durchströmt. Nicht außerhalb. Nicht getrennt. Mittendrin.

Wie möchten Sie sterben?
Würdevoll. In meiner gewohnten Umgebung einschlafen, umgeben von dem, was ich liebe.

Was ist dann?
Wenn ich das wüsste, würde ich Ihnen jetzt kein Interview geben (lacht). Selbst Menschen mit Nahtoderfahrungen waren nie wirklich tot – sie waren nah am Tod, aber nicht vollständig hinüber. Was ich intuitiv wahrnehme, wenn ich an den Tod denke: Es fühlt sich sehr friedvoll an. Mehr darf ein Mensch zu Lebzeiten vielleicht auch nicht wissen.

Haben Sie Schwächen und falls ja, wie würden Sie diese formulieren?
Ich bin in Gesellschaft nicht besonders kommunikativ. Auf der Bühne und in Webinaren spreche ich viel und gerne – privat bin ich ganz anders. Deshalb fällt es mir schwer, neue Kontakte oder Freundschaften zu schließen. Vielleicht auch, weil ich mittlerweile sehr wählerisch geworden bin, wen ich in mein Umfeld lasse. Und: Ich könnte besser darin werden, Fehler zuzugeben. Manchmal meldet sich da noch mein Rechthaben-Ego.

Was ist Ihre Strategie dagegen?
Beim ersten Punkt: keine. Ich genieße meine Ruhe zutiefst. Beim Rechthaben-Wollen: Vergebungsarbeit nach Ho’oponopono – innerlich mehrmals wiederholen: „Es tut mir leid. Bitte vergib mir. Ich liebe dich. Danke.“ Eine alte hawaiianische Praxis, die mehr verändert, als man denkt.

Was machen Sie in Ihren „Mußestunden“?
Neue Programme für mein CoachingBusiness erschaffen. Nackt in der Sonne liegen und nichts tun. Musik hören und dazu tanzen. Drei Dinge, die für mich alle dasselbe sind: pure Lebendigkeit.

Welche Vision haben Sie für die nächsten zehn Jahre?
Eine erfüllte Partnerschaft zu leben. – Mein Business zu internationalisieren und weltweit Menschen zu inspirieren. – An einem wundervollen Ort mit meinen Kindern, meinem zukünftigen Partner zu leben – umgeben von außergewöhnlichen Menschen. Und: zwei eigene Pferde zu haben.

Was sind für Sie die wichtigsten Projekte in diesem Jahr?
Drei Dinge stehen für mich in diesem Jahr im Vordergrund. Mein Buch „Intuition – Dein Powertool“ auf Englisch herauszubringen, um damit ein internationales Publikum zu erreichen. Ein spirituelles Filmprojekt, über das ich noch nicht viel verraten darf. Und meine Kinder nach der Trennung von ihrem Vater liebevoll und stabil zu begleiten – ganz für sie da zu sein.

jacquelinelesaunier.com

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