Immer wieder versprochen und ersehnt – immer wieder versucht und gescheitert… Erleuchtung ist die ‚Möhre‘ spiritueller Praxis.
Mühe und Wollen verfehlen sie. Aber wir können nicht anders und bemühen uns und wollen… – und scheitern.
Denn zu erringen und erreichen gibt es nichts. So lautet auch Ken Wilbers frohe und zugleich schwierige Botschaft in seinem neuen Buch, Der integrale Weg zur Ganzheit:
Jeder besitzt einen erleuchteten oder voll erwachten Geist, aber so gut wie niemand weiß das. Die meditativen Traditionen betonen daher: Man kann nichts tun, um Erwachen, Erleuchtung oder Befreiung zu »erlangen«, da sie immer schon gegeben ist. Erleuchtung erlangen ist so sinnvoll wie seine Lunge oder Füße zu erlangen.
Erleuchtung liegt nicht weit weg oder tief verborgen. Erleuchtung ist – jederzeit und überall, verspricht auch der spirituelle Philosoph. Entlang leuchtender ‚Möhren‘ entfaltet Wilber seine Große integrale Theorie menschlicher Entwicklung.
fs





