Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen hat sich zehn Jahre lang intensiv mit dem Zuhören beschäftigt und daraus ein ganzes Buch gemacht.
Zuhören klingt nach der einfachsten Sache der Welt – und ist doch ganz schön schwierig. Meist warten wir nämlich nur höflich, bis wir selbst wieder reden dürfen, während die eigentlichen Botschaften im Flüstern, im Murmeln, im scheinbar Nebensächlichen verborgen bleiben. Bernhard Pörksen zeigt in seinem neuen Buch, warum echtes Zuhören eine Form der Freiheit ist, die uns für die Realität des anderen öffnet. Im Interview stellte er sich unseren Fragen und sprach über die leisen Zwischentöne, die wir im Alltag so oft überhören.
Tina W. Engler





