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Heilkraft der Symbole

Alternative Therapeuten haben die heilkräftige Information uralter Strichzeichen und Symbole entdeckt und deren Anwendung erforscht.

Spätestens seitdem die 3.000 Jahre alte Gletschermumie „Ötzi“ aus dem Eis der Südtiroler Berge geborgen wurde, kennen wir die Diskussion um die rätselhaften Tätowierungen, die die Mumie an spezifischen Körperzonen aufgebracht hatte. Waren es Heilzeichen oder „nur“ eine rituelle Körperbemalung? Da sich  Ötzis geometrisch geformte Zeichnungen  hauptsächlich an Körperstellen befinden, die für eine Zurschaustellung weniger geeignet sind, liegt die nahe,  dass es sich um bestimmte Heilinformationen für den Körper handelte. Für den Wiener Elektrotechniker Erich Körbler stand dies außer Frage. Er forschte in  unzähligen Versuchen mit ähnlichen „Antennenzeichen“, die als Informationsübermittler dienten. Auch das I Ging, die Runenzeichen und die  Körperbemalungen alter Völker  wurden sehr wahrscheinlich nicht nur für rituelle Zwecke verwendet, sondern auch um die körpereigene  Selbstheilungsenergie anzuregen.

Zeichen senden und Informationen empfangen

Einfache Zeichen wirken wie Antennen, die Informationen aufnehmen und abstrahlen können. Den meisten Menschen ist aber nicht klar, dass wir selbst  Antennen sind mit einem Pluspol am Kopf und einem Minuspol an den Füßen und dass auch unser natürliches Umfeld nur so von diesen Sende- und  Empfangsanlagen strotzt. Auch andere biologische Formen, wie
zum Beispiel Bäume, modifizieren in ihrer
Funktion als „Dipol-Antennen“ die
auftreffenden Informationen und bringen
sie „in Form“, also in die tatsächliche
Materie. So kann das Wort Information
einmal bewusst betrachtet werden, indem
man es in seine Bestandteile zerlegt:
In-Form-ation. Auch Gedanken und
Gefühle produzieren fortlaufend
Schwingungen mit unterschiedlichen
Frequenzen.

Zeichen balancieren lebende Systeme

Aber nicht nur unser Körper sendet und empfängt Informationen. Jedes Symbol ist eine Hilfe für diese Art von Informationsübertragung. Es kann genauso als Sender und als Empfänger dienen. Symbolisch gesehen ist ein einzelner Strich die einfachste Form für eine Antenne. Symbole sind unsere lichtenergetischen Helfer, wenn es darum geht, die Frequenz anders einzustellen, so wie wir den Radiosender einfach wechseln können, wenn uns das Programm nicht mehr  gefällt. Die Strichformen und einfachen geometrischen Formen wirken quasi als Schaltelemente, um die Lebensenergie wieder in Fluss zu bringen und die Selbst organisationskraft des Gesamtorganismus zu stärken. Strichcodes und Symbole können effektiv eingesetzt werden, wenn die Balance des lebendigen  Organismus gestört ist, ganz gleich ob die Ursache auf inneren Störungen wie Stress oder falscher Ernährung beruht oder auf äußeren Faktoren wie Handy-Strahlung oder Umweltgiften.  Geometrische Muster können wir als harmonisierende Informationen im Sinne eines Dialogs mit den unharmonischen Kräften anbieten, um den heilsamen Fluss der Kommunikation wieder anzuregen.

Wirkung bis in die DNA

Die Beeinflussung durch Zeichen und  Symbole reicht bis in unsere DNA hinein. Durch die charakteristische Form der Doppelhelix stellt die DNA eine ideale  elektromagnetische Antenne dar. Einesteils ist sie lang gestreckt und damit eine Stabantenne, die sehr gut elektrische Impulse aufnehmen kann, andererseits ist sie, von oben gesehen, ringförmig und damit eine sehr gute magnetische Antenne. Auf diese Weise kann unsere DNA elektromagnetische Strahlung (Licht) aus der Umwelt aufnehmen. Für das Heilen mit Informationen, z.B. durch das Medium Sprache oder Symbolik, ist das insofern interessant, als wir bis in die  Tiefen der DNA hinein Informationen als Heilmittel anbieten können. Die DNA versteht diese Sprache und „handelt“ danach.

Jahrtausendealtes Wissen I-Ging

Der weltweite Einsatz von einfachen  Zeichen als Orakel-, Ritual- und Heilsystem zeigt die große Bedeutung, die alte Symbole auch heute noch für uns haben. Sie wurden sogar von alternativen Therapeuten als wertvolle Heilmethoden wiederentdeckt. Zum Beispiel das I Ging, ein uraltes chinesisches Orakel- und Weisheitssystem, das ursprünglich im „Buch der Wandlungen“ festgehalten ist. Auch wenn es in Europa erst im 20. Jahrhundert Verbreitung und Beachtung fand, ist es doch schon viele Tausend Jahre alt. Mithilfe seiner Kombination aus durchgezogenen und unterbrochenen Linien versucht das I Ging, die sichtbare wie auch die nicht-sichtbare Wirklichkeit allen Seins zu beschreiben. Das System möchte die Gesetze des Tao als universelle Kräfte, die unsere Wirklichkeit gestalten, beschreiben. Die Vorstellung vom Tao als die große Leere erinnert erstaunlich an das Quantenbewusstsein oder die Urmatrix – alles Begriffe aus der neueren quantenphysikalisch geprägten Zeit.

Runen – kraftvolles kulturelles Erbe

Auch die vielfach missverstandenen Runen, von „Raunen“ oder „Geheimnis“, muten uns geheimnisvoll, magisch, mystisch oder gar unheimlich an. Von den Buchenstäben, in die die Runen geritzt  wurden, leitet sich das Wort „Buchstabe“ ab. Die meisten von uns werden schon einmal etwas von den Runenzeichen  gehört haben. Welche Assoziationen wir dabei haben, ist aber sehr unterschiedlich. Esoterische Kreise verwenden sie gerne als Los-Orakel oder für magische   Zwecke. Andere als wertzuschätzendes, angeblich germanisches Erbe unserer Vorfahren. Andere wissen um den Missbrauch durch die Machthaber des Dritten Reiches und lehnen sie schon deshalb  mehr oder weniger kategorisch ab. Runen flüstern uns also „Geheimnisse“ zu. Aber welche? Wenn man mit Runen arbeitet, wird man bemerken, dass gerade diese Symbole starke Kräfte haben, es aber vor allem bei dieser Gruppe von Zeichen besonders wichtig ist, sie von negativen Einflüssen zu befreien, zum Beispiel mit einem Reinigungsritual.

Roswitha Stark

Roswitha Stark:
Strichcoding.
144 kraftvolle Heilzeichen
für den Soforteinsatz
Mankau Verlag, 2016

FOTO: Mankau Verlag

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