Magazin Visionen - Einfach. Besser. Leben.

The Connected Universe

Ein Film der Welten verbindet, denn alles ist verbunden

Am Anfang von The Connected Universe steht die zentrale Frage unserer Zeit: Sehen wir wirklich das wahre Leben, wenn wir die Augen öffnen? Oder ist dieses Leben, wie wir es täglich wahrnehmen, mit seiner vermeintlichen allgegenwärtigen Verbundenheit durch die neuen Technologien, nicht eigentlich nur eine Erfahrung der Unverbundenheit, der Krisen und Konfrontationen?

Warum suchen Menschen unablässig nach einer Verbindung untereinander und zum Universum? Dieses Suchen ist ein tiefer Antrieb, der die Menschheit nicht zur Ruhe kommen lässt? Sie ist aber auch die Sehnsucht nach einer Alternative zu der atemlosen Jagd nach Geld, Besitz, Anerkennung und Intimität.

Eine Reise in die Struktur des Kosmos

Der äußerst kreative Film des preisgekrönten Regisseurs Malcom Carter lädt dazu ein, neue und tiefe Zusammenhänge zu erfahren, was die Verbindung zur sogenannten Einheit betrifft. Zu einer Einheit, von der wir Teil sind. Er zeigt das Universum in seiner ganzen Ausdehnung bis hin zum kleinsten Element. Eine faszinierende wissenschaftliche Reise in die Struktur des Kosmos, die der unkonventionelle Forscher Nassim Haramein seit vielen Jahren enthüllt. Dabei machte er Entdeckungen, die als bahnbrechend gelten. Diese Entdeckungen präsentiert Carter, indem er Harameins Erfahrungen mit der Kamera folgt, dessen Quellen erforscht und auch den Zuschauern visuell zugänglich macht.

Verbundenheit ist mehr als ein Gefühl – sie ist das Potenzial einer gemeinsamen Entwicklung“, sagt Nassim Haramein, der Forschungsdirektor bei der Resonance Foundation ist. Eine Entwicklung, die es zu leben gilt, und zugleich eine Entwicklung, für die wir als Menschheit dankbar sein können, denn sie ist einzigartig im Universum.

Was es braucht, ist die Bereitschaft, die Welten nicht mehr als getrennt zu sehen. Genau aus diesem Grund verbindet Nassim Haramein zum ersten Mal die Ideen der Quantenphysik mit der Relativitätstheorie von Einstein.

Die Einheitstheorie, die Einstein suchte

Harameins Bestreben war es von Anfang an, Einsteins große allgemeine Relativitätstheorie, die Gesetze der kosmologischen Raumzeit, mit den Gesetzen der kleinsten Teile zu vereinen. Das große Projekt einer wissenschaftlich einheitlichen Sicht von kosmologischer Physik und Quantenphysik, das Einstein nicht vollenden konnte, wird zum runden Bild.

Die Antworten, die Haramein gibt, können der wissenschaftliche Anstoß zu einer neuen Sicht des Universums und unserer Eingebundenheit sein – der Beginn eines neuen Denkens. Denn nach Haramein besteht das Universum nicht aus leerem Raum, in dem die Dinge unverbunden existieren. Der Raum ist vielmehr ein Einheitsfeld aus Energie, das alle Materie hervorbringt – auch unsere Welt.

Haramein folgt damit dem wissenschaftlichen Pionier Nikola Tesla, der sagte, dass man, will man das Universum verstehen, in Kategorien von Energie, Frequenz und Schwingung denken muss. Als Ergebnis seiner Studien geht Haramein davon aus, dass die Struktur des Universums sich aus Oszillationen im Vakuum aufbaut. Aus kleinen Wellen, die sich überschneiden und dabei die holografische Struktur der Raumzeit bilden – das heißt: ein Interferenz-Muster, das die Energie des gesamten Universums an jedem Punkt verfügbar macht.

Vom Proton zum Ganzen

Seit langem steht deshalb für Haramein die Erforschung des Protons im Zentrum seiner Arbeit. Denn er nimmt an, dass das Verständnis des Protons die Grundlage ist, um alle anderen Strukturen im Universum, in jeder Größenordnung, zu bestimmen. Damit wäre die Verbindung zwischen der Quantenphysik und der kosmologischen Physik klar.

„Wir sind nicht ein Tropfen im Ozean. Wir sind ein Ozean in einem Tropfen.“ Mit diesen Worten zitiert er Maulana Rumi und zieht weitere Verbindungen vom kleinsten Teilchen zum Ganzen. Spiritualität trifft Wissenschaft und reicht sich die Hand.

Die Neuentdeckung der gemeinsamen Welt

Der Film The Connected Universe ist somit mehr als eine Entdeckung der physikalischen Kräfte und der Energie, die im Vakuumfeld des Raumes wirken. Es ist die Entdeckung des Menschen. Ein Mensch, der weit mehr ist als er bisher glaubte, denn wenn jeder Mensch ein Teil der Energie des Einheitsfeldes ist, das an jedem Punkt die ganze Information beinhaltet, ist er selbst das Universum. Und wenn dieses Feld sich über holografische Fraktale aus sich selbst organisiert, dann zählt auch jeder Gedanke, der als Feedback zurück in dieses Feld geht auf die gesamte Schöpfung.

Jeder Einzelne ist von Bedeutung, das macht Haramein klar. Jede Erkenntnis, jede Handlung ist entscheidend. Die Erinnerung, dass wir tatsächlich aus demselben Stoff wie die Sterne sind, mag als poetisches Gleichnis verstanden werden, für Haramein ist sie jedoch eher der Beginn eines Umdenkens. Sich neu zu begreifen, mit einem anderen Verständnis der universellen Verbundenheit, das steht der Menschheit bevor. Ein neues Miteinander wird dadurch entstehen und eine gemeinsame Ausrichtung wird sich entwickeln.

So wie Haramein Quantenphysik und kosmologische Physik verbindet, verbindet Regisseur Malcom Carter in seinem Bilderfluss die visuelle Faszination des physischen und physikalischen Kosmos mit den Einsichten jedes Einzelnen. „Ich wollte den Menschen zeigen, wie sie sich die Muster der Natur, aus denen die Welt geschaffen ist, vorstellen können. Ich wollte visuell helfen, das Bewusstsein zu erweitern, und zugleich durch Bildfolgen Erinnerungen wecken. Erinnerungen, die bereits in jedem vorhanden sind. Zugleich wollte ich mit dem Film die Verbindung zu den Sternen knüpfen und eine andere Wahrnehmung ermöglichen, die vielleicht Leben neu empfinden lässt“, so Malcolm Carter. Ja, das ist ihm gelungen.

Deutschlandpremiere:
14.04.2018 um 21 Uhr im mathäser Filmpalast München
Der Vorverkauf läuft! Mehr Informationen auf www.cosmic-cine.com
Die deutsche Fassung des Filmes erscheint im Scorpio Verlag München und ist nach dem Kino auch auf DVD im Handel erhältlich.

FOTO: PR cosmic cine

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